Bei Führungen in zwei Gruppen erhielten die Teilnehmenden interessante Einblicke in die Entstehung und Geschichte der unterirdischen Festungsanlage. Die Kasematten dienten der Verteidigung des Festungsgrabens und waren Teil der Bundesfestung Rastatt, die zwischen 1842 und 1852 errichtet wurde. Bereits 1849 waren die Kasematten fertiggestellt. Noch im selben Jahr wurden sie zur Unterbringung von Gefangenen genutzt.
Heute sind die Kasematten ein bedeutendes Zeugnis der Rastatter Geschichte. Beim Rundgang durch die engen Gänge konnten die Teilnehmenden ansatzweise nachempfinden, unter welchen beengten Bedingungen die Soldaten und später auch die Gefangenen dort leben mussten. An manchen Stellen war dies nur in gebückter Haltung möglich.
Nach dem historischen Rundgang ließ die Gruppe den Tag gemütlich im Restaurant Avocado ausklingen. Bei angeregten Gesprächen und in geselliger Runde blieb ausreichend Zeit für den persönlichen Austausch.
Der gemeinsame Ausflug bot eine schöne Gelegenheit, abseits des ehrenamtlichen Alltags miteinander ins Gespräch zu kommen und die Gemeinschaft zu stärken.


